Lokaler Geheimtipp – Aussichtsplattform und Naherholungsgebiet Bantiger

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bantiger-towerDem Tristen Klima und den Tiefliegenden Nebelschwaden entfliehen und sich etwas Sonne gönnen. Das ist uns in den Kalten Wintermonaten immer einen Ausflug wert. Gerade weil an unserem Wohnort Monatelang der Nebel wirklich Zäh liegen bleibt und selten einen Sonnenstrahl durchlässt. Als Bodennebel wird dieses Wetter Phänomen betitelt. In höheren Lagen strahlt die Sonne, welche für diesen Ausflug unser Ziel war. Aber ob der Bantiger für eine Nebelflucht reicht mit seinen mickrigen 947 Metern über Meer?

Auf dem Gipfel des Bantigers steht ein Sendeturm eines nationalen Schweizer Fernsehsenders mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform. Diese Plattform befindet sich auf 975 Metern. Kurz Nachgerechnet ist das vom Fuss des Gipfels also noch 28 Meter die es zusätzlich zu überwinden gilt. Unternehmen wir den Versuch, dem Nebel zu entkommen. Für uns ist die Anfahrt relativ easy in 30 Minuten erledigt. Für dich und alle anderen, die sich unseren lokalen Geheimtipp gerne selber Ansehen möchten geht’s unten weiter.

Die Anfahrt

Diese gestaltet sich relativ unkompliziert über die Autobahn A1 und der Ausfahrt 37. Deine individuelle Route für das Navi kannst du schnell finden, wenn du einfach „Bantger in Bolligen“ eingibst. Die Route führt dich dann bis zum Parkplatz unterhalb des Sendeturms. Der Parkplatz ist Kostenlos. Ab dort ist Fahrverbot und du musst zu Fuss weiter. Der Fussweg ist gut ausgebaut und bietet schon auf den ersten Metern und bei guter Sicht eine herrliche Aussicht über das Berner Mittelland bis weit in die Alpen.

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Der kurze Fussmarsch zum Gipfel

Wir hatten Glück, denn unser Plan ist aufgegangen. Die Fahrt den schmalen Weg hinauf führte uns direkt zum Parkplatz und aus dem dichten Nebel. Ab hier führt eine gut begebare Strasse bis direkt zum Sendeturm. Mit etwas Schmalz ist diese kurze Strecke in 15 Minuten bewältigt. Mit jedem Schritt höher entkamen wir dem Weissen Mantel des Nebels. Bereits auf halbem Weg zum Gipfel präsentiert sich zwischen den Bäumen hindurch ein herrlicher Ausblick auf ein Gewaltiges Nebelmeer. Motiviert und mit Blinzelnden Augen, die die Sonne nicht mehr gewohnt waren, haben wir die letzten Meter in Angriff genommen.

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Der Gipfel auf 947 Metern ist erreicht

stairsAuf dem Gipfel erwartete uns der Imposante Sockel des Sendeturms mit einem Umfang von 32 Metern. Von hier führen etliche Wanderwege in alle Richtungen. leider waren wir nicht ausgerüstet für eine längere Wanderung. Aber der Blick am Sendeturm nach oben bis zur Aussichtsplattform liess vermuten, dass es ohne etwas körperliche Anstrengung wohl nicht gehen würde. Die Treppe zur Aussichtsplattform Schlängelt sich an einem aussen am Sendeturm angebrachten Stahlgerüst in Luftige Höhe.

Die Aussichtsplattform

Schnaufend und etwas ausser Atem erreichten wir über die laaange Treppe die Plattform. Aber die Anstrengung Lohnte sich. Die Aussicht war gewaltig. Auf der Plattform, welche Rund um den Sendeturm angebracht ist, wird die Aussicht durch nichts gestört. Wir hatten Glück an diesem Tag und die Sicht war in alle Himmelsrichtungen 100% perfekt. Auf der Südseite der Plattform erhoben sich die Schweizer Alpen Majestätisch aus dem Gewaltigen Nebelmeer, das bis an den Horizont reichte. Im Norden erheben sich Sanft einzelne Bergrücken des Juragebirges aus dem Nebel. Alles unterhalb des Bantigers versank in Strahlendem Weiss des Nebels, der sich wie ein Ozean endlos in alle Richtungen erstreckte. Aber was erzähle ich, Bilder sagen mehr als Worte…

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Die Schweizer Alpen im Hintergrund

Weitere Tipps und Informationen

  • Die Betreiberin des Sendeturms bietet auch geführte Touren an, die du hier Buchen kannst.
  • Auf dem Gipfel gibt es keine Möglichkeit zur Verpflegung. Gaststätten befinden sich in Bolligen oder Bern.
  • Für den Fussweg ist kein besonderes Schuhwerk oder spezielle Ausrüstung nötig, die Strasse ist Asphaltiert
  • Der Aufstieg auf die Aussichtsplattform verlangt etwas Körperliche Fitness und Schwindelfreiheit. Nichts für Personen mit Höhenangst.

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