Eine Liebeserklärung an das Reisen

Wir sind wieder zurück zu Hause. Nach einer 1 Monatigen AUSZEIT und gebunden an Schule und Job, müssen wir uns wieder an ein geregeltes Leben, Verpflichtungen und Termine gewöhnen. Körperlich, Geistig und Organisatorisch. Es ist immer wieder eine Herausforderung das alles nach der langen, über 25 Stunden dauernden Heimreise auf die Reihe zu kriegen.

Was alles in mir abgeht wenn die Auszeit zu Ende geht und die Heimreise Ansteht:

mein Liebesbrief an das Reisen

 

Einen Aufenthalt in einer Kultur, die so anders ist. Menschen zu begegnen die einer andere Sprache sprechen und eine andere Mentalität haben. Der Tagesablauf sich nicht an Termine bindet und tun zu können was einem beliebt, jederzeit, überall. Eine Zeit voller neuer Erfahrungen und Eindrücke, voller Harmonie mit dem Biorhythmus und der Natur.

Und dann kommt der Zeitpunkt der Heimreise

Es ist ein Kampf, diese anzutreten. Es ist ein Kampf, diese einigermassen zu überstehen. Viele Stunden im Flieger, Schlafen, essen, sich irgendwie beschäftigen. Mit Glück noch eine Zwischenlandung bei der man sich die Beine etwas vertreten kann morgens um 3am, lokal Zeit. Einige Stunden auf den Weiterflug warten auf Unbequemen Stühlen oder auf Kaltem Marmorboden.

Dann kommt die Landung auf dem Heimischen Flughafen. 20 Grad weniger als beim Abflug – UUUhhh. Wenigstens Scheint die Sonne und es ist Mittag…..oder Morgen. Vielleicht ist es auch nur ein Traum, denn meine Füsse bewegen sich zwar, ich spüre es aber irgendwie nicht.

Jetzt heisst es, sich zusammen zu nehmen. Sich auf die kommenden Aufgaben zu Konzentrieren. Passkontrolle, Gepäckband, Zoll, Zugtickets…..wie viel habe ich geschlafen auf dem Flug? so ziemlich gar nicht. Das schlimmste ist das wissen, dass es schon bald wieder zur Arbeit geht. Irgendwie ist dieser Gedanke durch die Watte in meinem Kopf gedrungen.

Wann geht’s los? Morgen, übermorgen? der Job erwartet mich. Ist ja auch ok, ich wollte es so. Nur gerade kann ich mir das nicht so wirklich vorstellen.

So viele Eindrücke und Gedanken befinden sich noch im Kopf von der AUSZEIT. Noch lange ist nicht alles verarbeitet Gedanklich. 99% des Kopfes ist noch mit der AUSZEIT beschäftigt. Es fällt schwer auch nur einen Gedanke an Arbeit zu fassen. Aber es ist jedes Jahr so, back to Job.

Mittlerweile haben wir uns arrangiert, die AUSZEIT, die Heimreise und der Job. Es einfach immer wieder hart sich in den Alltag zurück zu kämpfen. Minute für Minute, Stunde für Stunde kommt der Zeitpunkt näher an dem der Job wieder alles verlangt, und die AUSZEIT in weite Ferne rückt.

Aber es ist gut, weil es ist gewollt. Der Job Garantiert ein geregeltes Einkommen. Mit diesem kann geplant werden, die nächste AUSZEIT kommt. Es dauert nur ein Jahr. Die Gedanken sind bereits fokussiert, Pläne werden geschmiedet. Die Vorfreude beginnt. Und alles beginnt wieder von vorne. Es ist spannend, es ist bereichernd, Erfahrungen die das Leben Schreibt, die die Reisen schreiben. Für mich ist es eine Liebeserklärung an das Reisen.

Du hast auch dieses Gefühl nach einer Langen Reise? würde mich interessieren was du denkst wenn dich der Alltag wieder hat. schreibe mir doch was so in dir Abgeht in den Kommentar. Es interessiert mich wirklich, und Versprochen, Antwort Garantiert.

2 Gedanken zu “Eine Liebeserklärung an das Reisen”

  1. Hallihallo,

    ohja wie sehr kenne ich dieses Gefühl.

    Nach meiner neunmonatigen WeltReise hat es eine ganze Weile gedauert bis ich wieder einigermaßen angekommen war. Angekommen, aber immer mit dem Wusch mich nochmal für eine längere Auszeit zu verabschieden.

    Dieses Jahr ist es soweit, im Mai geht es nach Kanada.
    Reisezeit unbestimmt aber nach maximal einem Jahr werde ich zurückkommen, also so ist zumindest der Plan.
    Ich freue mich schon unglaublich auf diese Reise.
    Auch wenn ich weiß wie schwer es danach wieder werden wird….

    Ich wünsche Dir noch viele wundervolle Reisen!

    Viele Grüße
    Steffi

    • Hallo Steffi
      danke für deine Lieben Worte. Kanada ist ein wundervolles Land. Ich habe selber mal in der Ecke Oregon, Portland ein halbes Jahr gelebt. Einige Ausflüge in die Rockies, Banff, Vancouver usw. bleiben Unvergessen. Leider hatte ich damals noch keinen Blog. Aber die Bilder im Kopf verblassen NIE. Ich wünsche dir ein Sannendes Jahr (oder auch mehr..) in Kanada.
      VG, Urs

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