Puerto Princesa

Der Wetterbericht in den Philippinen ist etwas, dem längstens nicht so viel Beachtung geschenkt wird wie in Europa, abgesehen von den Taifun-Warnungen.
Meistens ist es Heiss, ab und zu Regent es. Das ist schon alles was man über das Wetter wissen muss – dachte ich mir, als ich 2013 den Trip nach Palawan Plante.

Karte

Ein Flug war schnell gebucht – von Manila nach Puerto Princessa und zurück. Weiter haben wir einen Trip zum Underground River geplant. Danach noch einen Aufenthalt in irgendeinem Resort Ausserhalb von Puerto und wenn die Zeit reicht noch nach El Nido. Soviel zum Vorhaben.
Schon bei der Anreise durch Manila Regente es in Strömen. Da dachte ich noch “ok, gut dass wir in den Süden fliege, dort ist das Wetter sicher besser”. Es kam wie es kommen musste. Der einzige Ort, wo es auf diesem Ausflug nach Palawan nicht regnete, war im Flugzeug in 3000 Meter Höhe über den Wolken. Und Natürlich Regnete es bei der Landung in Puerto Princessa. Regen stört mich eigentlich nicht, aber leider hat er uns einen Strich durch die Rechnung gemacht beim geplanten Trip zum Underground River.

puerto princesa airport

Wenn man den Flughafen in Puerto Princessa verlässt, kann man gleich Rechts die Strasse entlang laufen und sich ein Reisebüro aussuchen, von denen es Etliche gibt. Da wir nur mir leichten Gepäck Reisten, haben wir uns gleich auf die Suche gemacht.

Im Reisebüro meiner Wahl habe ich den Underground River Trip gebucht und bezahlt – was im Nachhinein ein Fehler war. Für den Underground River benötigt man eine Bewilligung, die in der City Hall von Puerto ausgestellt wird. So wurden wir informiert von der Angestellten des Reisebüros.
Im City Hall angekommen wuselten wir uns durch die Leute bis zu einem Schalter mit der Aufschrift “Underground River Tourist Permit”. Keine Schlange von anstehenden Leuten vor dem Schalter. Kein Staff hinter dem Schalter….hmm…

Der Underground River sei geschlossen, wurde uns mitgeteilt. Der Wasserstand sei zu hoch und deswegen zu gefährlich mit dem Boot. Dieser Trip fiel also buchstäblich ins Wasser. Also zurück zum Reisebüro um den Trip zu annullieren und das Geld zurück zu hohlen.

Da wir eigentlich vom Underground River gleich weiter wollte Richtung Norden, standen wir nun da und hatte erstmal keinen Plan wie weiter. Deswegen beschlossen wir uns erstmal für eine Nacht in einem Hotel in Puerta Pricessa einzuchecken. Ein Hotel war schnell gefunden und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Dieses hier heisst „Blue Lagoon“ und nein, wir bekommen kein Geld bei dieser Empfehlung 😉

hotel blue lagoon puerto princesa

Das Wetter war am nächsten Morgen etwas besser und es Schüttete nicht mehr wie aus kübeln. Sogar die Sonne blitzte ab und zu durch. Wir beschlossen, einem Tipp vom Reisebüro – Island Hopping in der Honda Bay – eine Chance zu geben. Die Honda Bay ist sozusagen die Hausbucht von Puerto Princessa. Viele kleinere und grössere Inseln in der Bucht können bereits vom Flugzeug aus gesehen werden beim Landeanflug.

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OOPS, da stimmt noch etwas nicht...

Daher versprach dieser Trip wirklich eine wunderschöner Ausflug zu werden, insbesondere auch das Wetter mitspielte. die Bootsstation als Startpunkt Liegt etwa 20 Minuten Ausserhalb von Puerto Princessa Richtung Norden. Unterwegs gibt es die Möglichkeit Schnorchel und Brille oder komplette Taucherausrüstungen zu Mieten. Fragt am besten euren Fahrer. Er kennt da jemanden der jemanden kennt….Am Pier Angekommen erstmal am Schalter die Gebühren für Boot und Driver bezahlen und schon geht’s ab. Mit der Banca Richtung der vielen kleinen Inseln, welche man schon vom Ufer ausmachen kann.

pier honda bay

unsere island hoping banca

Leider hat der Regen kein Erbarmen und es beginnt währen der Bootsfahrt wieder heftiger zu Regnen. Das hat aber unsere Abenteuerlust nicht gemindert und wir deuteten dem Kuya zuzufahren mit der Banca. Einzig der Lunch auf einer der Inseln fiel dann doch dem immer stärker werdenden Regen zum Opfer. Essen war nur in einem der Bahay Cubo am Strand möglich. Hier muss es Paradiesisch sein wenn die Sonne scheint.

picknick

view aus dem bahay cubo

Die einzelnen Inseln sind wunderschön, mit weissem Sand und Türkisem, warmen Wasser. Lange Sandzungen reichen in das Meer hinaus und laden zum Spazieren ein. Viel wundersames Getier wie Krebse und Vögel sind auf den teilweise unbewohnten Inseln zu sehen. Wir fühlten uns fast wie Robinson Cruso auf der Einsamen Insel.

luli island honda bay

beach view luli island

take off honda bay

isla pandan honda bay

Ich bin mir sicher, dass dieser Trip in der Honda Bay bei schönem Wetter und Sonnenschein noch viel schöner ist. Leider hat uns das Wetter aber wieder zurück ins Hotel nach Puerto Princessa getrieben. Auf die geplante Reise nach el Nido haben wir dann auch keine Lust mehr gehabt. Deswegen haben wir kurzerhand den Rückflug einen Tag vorgeschoben und entschieden, uns Puerto Princessa selber Näher Anzusehen.

Da wir Zeitig wieder in Puerto waren, wollten wir uns unbedingt noch etwas in der Stadt umsehen. Die neue Robinson Mall ist uns auf der Fahrt zur Honda Bay aufgefallen. Eigentlich gehen wird nicht oft in Einkaufszentren. Aber bei diesem Wetter machte es auch keinen Spass, in der Stadt herumzulaufen. Diese Mall war allerdings etwas sehr neu, und viele Geschäfte waren noch im Bau. Trotzdem liessen wir uns das Essen in einem der wenigen geöffneten Restaurants Schmecken.

Damit war unser Aufenthalt in Palawan sehr kurz geworden und aufgrund des Wetters nicht sehr spannend. Am nächsten Morgen Regente es natürlich und so es ging gleich ab in den Flieger und zurück nach Manila.

Noch ein paar Worte und Bilder zum Hotel: Das Personal ist sehr freundlich, die Zimmer sauber und aufgeräumt. das Essen schmeckt und die Preise sind ok. Erwähnenswert ist noch der Whirlpool, welcher auch ein Grund war, dass ich gerne wieder dort einchecken werde bei Gelegenheit.

hotel blue lagoon pool

frühstück hotel blue lagoon

welcome in rooms

Trotz des Schlechten Wetters und der kurzen Zeit die wir dort verbrachten, finden wir, dass Puerto Princessa einen ganz besonderen Charme hat. Die Honda Bay hat auch einiges zu bieten, und besonders bei schönem Wetter werden wir diesen Ausflug gerne wiederhohlen. Unsere Pläne haben wir noch nicht aufgegeben und wir werden El Nido, Honda Bay und dem Underground River noch eine Chance geben.

good bey puerto princesa

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4 Gedanken zu “Puerto Princesa”

  1. Hi,
    cih oute mich jetzt mal als total Palawanverliebte und kann jedes wort deines Berichtes unterschreiben. Auf Palawan erlebt man einfach ein absolute Lay-Back-Kultur. Wir wurden am Strand von Einheimischen zur Geburtstagsparty eingeladen, haben neben einen Tropenregentag in El Nido auch einen traumhaften Sonnentag erlebt und waren im Bahay Kalipay auf selbstfindungskurs. Eine unvergessliche Erfahrung 🙂
    Liebe Grüße Steffi

    • Hi Steffi
      Danke für deinen Kommentar. Ja, dieses Inselparadies ist schon eine eigene Welt in der man sich selbst vergessen kann. Ich werde bestimmt dorhin zurückgehen. Vielleicht trifft man sich ja per zufall dort?
      Liebe grüsse

    • Danke für deine Anfrage, Otto
      Ich kann das gerne für dich rausfinden. Welchen Preis möchtest du wissen, den Flug oder die Unterkunft?
      VG, Urs

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